Space Diving

transmission: 54
date: 21.10.10
source: hypernet
type: news

 

The future for extreme-sport fans is right at hand: Space dives from an altitude of about 40 to 60 kilometers above earth’s surface will soon be possible. Joe Kittinger, the first man who ever jumped from space (1960) used a balloon to reach the altitude of 20 km. In the future, jumpers will be carried by a special rocket-vehicle and they will wear an improved suit, which provides atmospheric pressure and flexibility as well as a heat-shield against the air friction.

 

(end of transmission)

Außerirdisches Leben

transmission: 51
date: 21.09.09
source: hypernet
type: column

 

 

Wie wird es aussehen ? Kleine grüne Männchen oder Reptilien ? Vielleicht sogar insektenartig ! Auf fernen Planeten herrschen andere Bedingungen, also sollte die Lebewesen dort auch anders aussehen als der Mensch – denken wir zumindestens. Aber die Vielfältigkeit intelligenten Lebens auf bewohnbaren Planeten ist eine Sichtweise aus der Frühzeit der Weltraumforschung und rein spekulativ. Sie wird vor allem durch Science-Fiction-Filme und -Literatur transportiert. Die Andersartigkeit von Aliens ist dort als Stilmittel nicht wegzudenken und hat sich in unsere Vorstellung eingebrannt.

 

Aber ist das realistisch ?

 

Auf der Erde hat sich der Mensch als einzige intellegente Lebensform entwickelt und das auch noch ungefähr gleichzeitig in verschiedenen, voneinander getrennten Regionen. Andere Säugetiere und andere Tiere überhaupt konnten sich physisch nicht in einer derartig kurzen Zeitspanne an ihre Umwelt anpassen, geschweige denn ihr Gehirn so schnell weiterentwickeln. Da die lokalen Bedingungen günstig gewesen sind, hat sich der Humanoid durchgesetzt, weil er die Form darstellt, die am besten geeignet ist, mit der gegebenen Umwelt zu interagieren. Eine andere Ausprägung intelligenten Lebens ist vielleicht durch andere planetare Vorraussetzungen und Umweltbedingungen möglich, wie sie auf fremden Planeten herrschen könnten.

 

Doch wie anders können die Bedingungen sein, wenn wir die Möglichkeit für Leben überhaupt nur erdähnlichen Planeten zuschreiben ?

 

Grundvoraussetzung für habitable Planeten ist flüssiges Wasser, d.h. Temperatur und somit die Intensität der Sonneneinstrahlung sollten erdähnlich sein. Weiterhin muß eine Atmosphäre existieren, die eine Schutzschicht gegen Asteroideneinschläge bildet, harte UV-Strahlung absorbiert und für ein stabiles Klima sorgt. Sie gilt als zweiter wichtiger Grundstein des Lebens und dient gleichzeitig den Lebewesen als Energiequelle (Atmung). Andere Faktoren, wie die Größe des Planeten, die Anzahl der Monde, die Umdrehungs- (Tageslänge) bzw. Umkreisungsgeschwindigkeit (Jahreslänge) spielen nur eine untergeordnete Rolle. In unserem Sonnensystem ist der Mars neben der Erde der einziger Planet, welcher diese Voraussetzungen erfüllt. Im habitablen Bereich liegt auch noch die Venus, jedoch ist ihre Atmosphäre sehr lebensfeindlich.

 

Bei der Suche nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, sogenannten Exoplaneten, konzentrieren wir uns also vor allem auf Erdähnliche, in der Hoffnung auf Leben zu stoßen. Man kann davon ausgehen, daß intelligentes Leben auch auf anderen Planeten eine bestimmte Form ausgebildet hat, die sich vor allem durch ihren hohe Effiezienz als Interface zur Umwelt auszeichnet. Eine Umwelt mit erdähnlichen Bedingungen wohlgemerkt ! Die Wahrscheinlichkeit ist deshalb hoch, daß Aliens so aussehen wie wir – daß wir auf Humanoide treffen. Sie mögen vielleicht etwas größer oder kleiner sein, unerhebliche Abweichungung im Skelletbau oder bei der Lage und Anzahl der Organe aufweisen, aber trotzdem menschenähnlich. Wenn sie gar genauso aussehen wie wir (man bedenke die Variationsbreite der menschlichen Form auf der Erde), dann hat sich dieFrage Wenn’s Aliens gibt, warum war dann noch keiner hier ? auch endlich geklärt… Wir hätten sie wahrscheinlich nicht einmal erkannt !

 

Links:
Zweite Erde entdeckt
Gibt es Leben auf Nr. 5
Außerirdisches Leben aus Sicht der Religion
Außerirdisches Leben und dessen Form

(end of transmission)

Eine Erfolgsgeschichte

transmission: 50
date: 22.08.09
source: iSC
type: info

 

Die Homepage der inSpaceCorporation ist jetzt seit fünf Jahren online und erfreut sich einer konstant anwachsenden Anzahl an Besuchern. (Die oben abgebildeten Grafik zeigt die wichtigsten statistischen Daten, pro Monat.)

(end of transmission)

Psycrowdelica 2009

transmission: 48
date: 18.07.09
source: hypernet
type: arts

 

Auf dem Gelände des gelben Wahnfrieds direkt am Drehpunkt Göritz (grins) fand diese Jahr wieder die Psycrowdelica statt, und hat mit einer unerwartet großen Besucherzahl die Kapazität der Location völlig ausgereizt. Ein internationales LineUp sowie ein wahres Fluoro Gewitter an Deko sorgte für eine Bombenstimmung während den 3 Tagen dieses Festivals.

 

 

This years Psycrowdelica was the most international festival in whole Germany and attracted thousands of dancers and the most popular artists of the psychedelic scene. During the 3 days of party all together created an unvorgettable vibe and even rain or the break on the saturday night couldn’t turn the people down. In the very moment as they started the P.A. it was obvious that this will lead to problems with the neighbors: it was the fucking best and glassclear sound I ever listend on Goa parties… and it was really LOUD ! Thanks again to Krehe, who had lots of stress organizing this event. And thanks to all the artist on stage, as well as to the deco-teams who turned the place into an amazing flouro thunderstorm.

 

See u all next year !

 

(end of transmission)

Der Mars

transmission: 46
date: 01.12.08
source: hypernet
type: info

 

Der Mars ist der vierte Planet unseres Sonnensystems und mit etwa 55 Millionen Kilometer Entfernung der Umlaufbahn unserer Erde am nähesten. Er ist nur halb so groß wie die Erde, braucht aber trotzdem für eine Drehung um sich selbst 24,37 Stunden (1 Marstag). Ein Marsjahr hinegen dauert wegen des größeren Abstands zur Sonne 1,88 mal so lang wie auf der Erde, also 686,68 Erdtage. Die Flugzeit zum Mars, wenn man mit Brennstoffraketen fliegen würde, beträgt im günstigsten Fall etwa sechs Monate.

 

Was erwartet die Menschheit auf dem Mars ?

Die Voraussetzungen für Leben auf dem roten Planeten sind durchaus gegeben: Der Mars hat genügend Anziehungskraft um eine Athmosphäre an sich zu binden, doch auf Grund der geringeren Masse nur etwa ein Drittel dessen (0,38 G), was wir gewohnt sind (Erde: 1,0 G). Als vierter Planet ist er der Sonne nah genug, um noch genügend Wärme und Licht abzukriegen und durch die Schrägstellung seiner Achse gibt es auch Jahreszeiten. Die klimatischen Verhältnisse könnten mehr oder weniger wie auf der Erde sein. Und das waren sie auch mal ! Bis vor ca 3,5 Milliarden Jahren ist der Mars ein erdänlicher Planet gewesen und war zu etwa 50 Prozent mit Wasser bedeckt. Es gab eine Atmosphäre und eine Ozonschicht (UV-Schutz). Über Vegetation oder gar Zivilisation kann man spekulieren, aber die Bedingungen dafür waren gut.

 

 

Eine Katastrophe planetaren Ausmaßes verlieh dem Mars das Aussehen das wir heute kennen: Vor ca. 3,5 Mia Jahren scheint einer der drei Marsmonde auf seinen Planeten gestürzt zu sein, bzw. hatte der Mars vielleicht nur einen Mond und der ist damals in zwei Teile zerbrochen. Auf jeden Fall sind heute zwei Monde da und den Mars ziert eine krasse Narbe: das Vale Marinaris – ein 8 Kilometer tiefes und 4500 Kilometer langes Tal, welches gut vom Weltraum aus sichtbar ist und deutlich mit Gewalt zugefügt wurde. Als der Felsbrocken auf die Atmosphäre traf reichte schon
die Reibungshitze um den Planeten völlig aus dem Gleichgewicht zu bringen. Beim Einschlag gab es gigantische nukleare Explosionen, die auf der ganzen Oberfläche zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen führten. Der größte Vulkan des Mars, der Olympus Mons brach nach langer Ruhezeit wieder aus und verströmte Magma über etwa ein Fünftel der Marsoberfläche. (Olympus Mons türmt sich heute mehr als 22 Kilometer auf und ist der höchste Berg unseres Sonnensystems.) Zusammen mit einem Dutzend anderer Vulkane blies er so viel Asche hoch, daß die Sonne auf Jahrzehnte verdunkelt war. Das heiße Magma, das ins Meer floß ließ das meiste Wasser verdampfen und verteilte es so rund um den Planeten. Die Atmosphäre wurde größtenteils vom Feuer verbrannt und der Rest dann nach und nach eingefroren, zusammen mit dem Wasserdampf.

 

Der Mars hat heute eisbedeckte Pole, welche aber hauptsächlich aus gefrorenen CO2 und nur geringen Anteil an Wasser bestehen. Letzteres ist im Marsboden zu finden, wie etliche Studien und Beobachtungen von NASA/ESA aus den letzten Jahren belegen. Die heutige Atmosphäre des Mars ist sehr dünn und auch nur wenige Kilometer dick.
Die Temperaturschwankungen zwischen Nacht und Tag betragen wegen der zerstörten Ozonschicht bis zu 50 Grad. Im Marssommer hat es am Äquator schon mal 25 Grad, aber die Durchschnittstemperatur ist mit -23,5 Grad doch geringer als auf der Erde (+16,5). Das soll aber nicht so bleiben ! Wissenschaftler rund um den Globus haben Strategien und Programme entwickelt, um den Mars zu terraformen. Wie die Erde soll er werden. Dazu muß ersteinmal die Temperatur auf ein anständiges Niveau gebracht werden, evtl. durch eine Ersatzozonschicht aus FCKW. Da hätte man schon einiges gewonnen: UV-Schutz und Aufheizung der Atmosphäre. Gleichzeit kümmert man sich um Druck und Atembarkeit der Marsluft, indem z.B. Mikroben und Algen ausgesetzt werden, welche die Grundlage einer Biosphäre bilden und das vorhandene CO2 in Sauerstoff umwandeln. Wenn es dann wärmer wird, schmelzen die im Permafrostboden gefrorenen Wasservorräte und Gase und werden wieder dem natürlichen Kreislauf zugeführt. Danach kann die Biound Ökosphäre durch Einbringung erweitert werden, oder man wartet einfach darauf, was auf dem Mars von selbst wächst.

 

In etwa 100 Jahren würde der Terraforming-Prozeß so weit fortgeschritten sein, daß sich Menschen auf dem Mars ohne Sauerstoffmaske und Druckanzug bewegen könnten.

 

Worauf warten wir noch ?

 

Links:
Mars: MarsSociety, MarsToday, NASA MarsProgram, ESA MarsExpress, Grundstücke
Terraforming: Raumfahrer.net, Martyn J. Fogg, IEEE Spectrum

…(end of transmission)